Kommende Veranstaltungen unseres Kreisverbandes

Pressemitteilungen

Erneute Kehrtwende beim Fraktionsstatus wirft Fragen zur politischen Glaubwürdigkeit auf 

Der Start der neuen Regensburger Stadtratsmehrheit beginnt mit einem schlechten Signal.

Noch bevor politische Inhalte sichtbar werden, soll erneut an den Spielregeln gedreht werden: Der Fraktionsstatus soll künftig wieder ab zwei Stadträten möglich sein.
Genau jene Schwelle also, die zuvor angehoben wurde, als es politisch opportun erschien, um die AfD auszubooten. Damals wurde das als Ordnung verkauft. Heute, wo es der neuen Mehrheitskonstruktion nützt, ist von dieser Ordnung plötzlich nichts mehr übrig. 

Wer demokratische Regeln erst verschärft und dann wieder lockert, je nachdem, wem es gerade nützt, betreibt definitiv keine verlässliche Politik. Er betreibt politische Selbstbedienung. In Zeiten knapper Kassen und wachsender Herausforderungen ist der Eindruck eines politischen Selbstbedienungsladens sicherlich nicht das richtige Signal an die Bürgerinnen und Bürger.

Eine Geschäftsordnung darf kein Werkzeugkasten wechselnder Mehrheiten sein. Sie muss verlässlich, nachvollziehbar und für alle gleichermaßen gelten, unabhängig davon, wem sie im Einzelfall hilft oder schadet. Politische Glaubwürdigkeit zeigt sich gerade daran, ob man Regeln auch dann respektiert, wenn sie einem selbst nicht nützen. Hier wird der Wähler genau hinschauen.

Dem neuen Bürgermeister wünschen wir dennoch alles Gute. 
Er wird es dringend brauchen – bei diesem nun entstandenen inkonsistenten Koalitionswirrwarr aus unterschiedlichsten Parteiinteressen und rein taktischen Zweckbündnissen.

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen

Die AfD hat ihre Mandate bei der Kreistagswahl am 08.März 2026 fast verdreifacht. 
Nun trafen sich die 11 neu gewählten Kreisräte zur konstituierenden Sitzung der Kreistagsfraktion. 

Im Zuge dessen wurde zunächst die Geschäftsordnung beraten und einstimmig beschlossen. Zum Vorsitzenden wurde Georg Bäumel gewählt, während Tino Siegel das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden übernimmt. Darüber hinaus berieten sich die Mitglieder der Fraktion über die zukünftige Besetzung der Ausschüsse, um eine effektive und zielgerichtete Arbeit im Kreistag sicherzustellen. 

Im Anschluss folgte die Besetzung der Ausschüsse im Wahlverfahren. Die Fraktion setzt sich für den Ausbau der Infrastruktur, eine schlanke Verwaltung, den Erhalt unserer Identität und für Bürgerbeteiligungen ein. 
Ein besonderes Anliegen ist die Aufhebung der Windkraftvorrangflächen und die Auflösung der KERL eG. Ziel ist es, durch konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag eine effektive politische Steuerung und klare Entscheidungen zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Weiterhin möchten wir unsere Bereitschaft zum Dialog mit anderen Fraktionen und Institutionen betonen.

AfD-Fraktion im Regensburger Stadtrat stellt sich vor


Die AfD wird im neu gewählten Regensburger Stadtrat erstmals Fraktionsstatus erreichen und mit fünf Stadträten vertreten sein. Unsere Fraktion versteht sich als breiter gesellschaftlicher Querschnitt mit Vertretern unterschiedlicher Altersgruppen und beruflicher Hintergründe.

Schwerpunkte unserer kommunalpolitischen Arbeit sind Bildung, Wirtschaft, Sicherheit und eine moderne Infrastruktur. Wir setzen uns für den Abbau überflüssiger bürokratischer Auflagen ein, um den Wohnungsbau zu erleichtern und die lokale Wirtschaft zu stärken. Eine bürgerfreundliche Verwaltung und attraktive Rahmenbedingungen für Bürger, Handel und Unternehmen haben für uns hohe Priorität.
In der Verkehrspolitik plädieren wir für eine ausgewogene Berücksichtigung von Individualverkehr und ÖPNV. Leistungsfähige Straßen und eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt auch aus dem Umland sind aus unserer Sicht unverzichtbar für eine starke Wirtschaft und eine lebendige Altstadt. Ein autofreies Regensburg lehnen wir ab.
Wir machen es uns im Stadtrat zur Aufgabe konstruktiv mitzuarbeiten, pragmatische Lösungen voranzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Die wachsende Verschuldung der Stadt sehen wir dabei als große Herausforderung. Gleichzeitig treten wir für mehr direkte Demokratie ein, damit die Regensburger Bürger bei wichtigen kommunalen Entscheidungen stärker einbezogen werden.

Die Mitglieder der AfD-Stadtratsfraktion und ihre Ziele:
Thomas Straub (Jahrgang 1978): Sicherung von Wohlstand, Sicherheit und Lebensqualität durch bessere Infrastruktur, Investitionen in Bildung und eine vernunftgeleitete Politik, die Freiheit und Eigenverantwortung in den Mittelpunkt stellt.
Christian Eberl (Jahrgang 1966): Deutliche Verbesserung der Verkehrssituation. Dazu gehören der Bau der Regenbrücke, die Öffnung des Bahnhofsvorplatzes, eine Stärkung des Individualverkehrs und ein effizienterer ÖPNV. „Ein autofreies Regensburg wäre ein armes Regensburg.“
Hermann Auer (Jahrgang 1966): Erhalt der Attraktivität der Altstadt für Einzelhandel und Leben, Erreichbarkeit mit dem Auto sowie eine bürgerfreundlichere und modernere Verwaltung.
Lukas Daiser (Jahrgang 2006): Ein lebenswertes Regensburg mit hoher Aufenthaltsqualität, guter Bildung und Sicherheit. Er setzt sich für die Anliegen junger Menschen, haushälterische Vernunft und marktwirtschaftliches Denken ein.
Nikolai Sitschow (Jahrgang 1951): Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Hallensport, insbesondere der Bau einer eigenen Sporthalle für die hochklassigen Teams. Außerdem fordert er, die Unterkünfte in der Benzstraße wieder dem Wohnungsmarkt bzw. Studenten zugänglich zu machen und die Belange älterer Menschen stärker zu berücksichtigen. Unser gemeinsames Ziel ist eine pragmatische Kommunalpolitik: Lösungen ermöglichen, Verantwortung übernehmen und die Voraussetzungen für Wohlstand.

Erfolgreiche Listenaufstellung des KV Regensburg

Zum ersten Mal tritt die AfD Regensburg mit einer voll besetzten Stadtratsliste zur Kommunalwahl an. Dies ist Ausdruck des stetig wachsenden Mitgliederzuspruchs in Regensburg und ein weiterer Meilenstein für den mitgliedsstärksten Kreisverband Bayerns.

„Mit unserer Liste decken wir ein breites Spektrum der Gesellschaft ab – von jüngeren bis hin zu erfahrenen Kandidaten, sowie allen Bildungsschichten und Berufen. So verbinden wir Dynamik mit politischer Erfahrung und bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine starke Alternative im Stadtrat“, erklärt der Vorstand.

Wir stehen weiterhin für eine Politik der Vernunft. Wir sind gegen ideologisch motivierte Luftschlösser und für pragmatische Realpolitik. Im Fokus stehen die zentralen Themen Wirtschaft, Bildung, Verkehr sowie die sozialen Interessen der breiten Bevölkerung.

Besondere Schwerpunkte setzen die Regensburger Kandidaten auf:

  • die Rücknahme des „Sicheren Hafens“, um den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten,
  • den Ausbau der Infrastruktur,
  • die Sanierung und die Forcierung des Ausbaus von Schulen.

 Das erklärte Ziel des AfD-Kreisverbandes Regensburg ist es, die Stimme der Vernunft für Regensburg zu sein.